Rauchen macht KrebsDer Tabakkonsum, insbesondere das Zigarettenrauchen, ist mit Abstand die wichtigste von außen zugeführte Krebsursache. Nach Schätzungen stirbt jeder dritte Raucher an den Schäden des Nikotinkonsums. Der Zusammenhang zwischen Rauchen und dem Auslösen von Krebserkrankungen ist vielfältig dokumentiert. Erwiesenermaßen sind folgende Krebserkrankungen auf das Rauchen zurück zu führen.:
1. Lunge (90%)
1939 erkannte der deutsche Arzt Müller erstmals einen Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und dem Rauchen. Nach dem Zweiten Weltkrieg belegten Wander und Graham in den USA den Zusammenhang durch epidemiologische Untersuchungen. Diese zeigten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Rauchen. 20-30% der gesamten Krebssterblichkeit gehen auf Zigarettenkonsum zurück. 40.000 Krebstodesfälle von den etwa 210.000 pro Jahr in Deutschland sind rauchbedingt. Das Lungenkrebsrisiko steigt mit dem Zigarettenkonsum. Die Situation der anderen betroffenen Krebsarten ist dem Lungenkrebs vergleichbar. Risiko: 8-fach, verglichen mit einem Nichtraucher bei einem täglichen Zigarettenkonsum von 1-14 Zigaretten. Risiko 25-fach bei einem Zigarettenkonsum von mehr als 25 Zigaretten pro Tag. Das Risiko wird um so höher, je früher die Person mit dem Rauchen beginnt. Die Situation der anderen betroffenen Krebsarten ist dem Lungenkrebs vergleichbar. 4-5 Jahre nach der Beendigung des Rauchens sinkt das Krebsrisiko. Nach 10 Jahren Nichtrauchen liegt das Risiko nahe dem des Nichtrauchers. |